Rammelsbergit

Formel:   

NiAs2                  (2.EB.15)
Ausbildung: orthorhombisches Kristallsystem; derbe, massive oder körnige Massen bzw. Aggregate, oft mit blättrig-strahliger Struktur, selten prismatische Kristalle
 

Entdeckung:   

1845 - Haidinger; benannt zu Ehren von Karl Friedrich Rammelsberg (1813-1899), deutscher Mineraloge aus Berlin
 

Typlokalität: 

Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, Schneeberg
Seltenheit: wenig verbreitet                        (Mineralienatlas: 188 / Mindat: 238 Lokalitäten; 2016)

 

 

 

Rammelsbergit neben Nickelin und Annabergit  

Tagebau Lichtenberg bei Ronneburg, Thüringen, BRD

Bildbreite: 5 mm

 

 

Rammelsbergit als 2 cm dickes Erzband mit strahliger Struktur

neben Nickelin und Calcit im gestörten Kupferschiefer

Ernst-Thälmann-Schacht, Siersleben, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 6,5 cm   

 

 



Rammelsbergit, dendritisch (psm. ws. nach Silber), Anschliff

Medenec, Bezirk Chomutov, Region Usti, Tschechien

Stufe: 7 x 5,5 cm