Chalkosin

 

Formel:   

Cu2S                            (2.BA.05)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; meist kompakte Massen bzw. körnige und massige Aggregate, auch grob-tafelige, kurz-prismatische oder selten dipyramidale Kristalle
 

Entdeckung:   

Altertum; benannt nach dem griechischen Wort "Chalkos" für Kupfer, auch eine Münzbezeichnung für eine Kupfermünze im antiken Griechenland; u. a. Benennung nach Beudant 1832 als "chalcosine" oder Dana & Brush 1868 als "chalcocite"

Typlokalität: 

keine
 

Seltenheit:    

verbreitet                  (Mineralienatlas: 1652 / Mindat: 5399 Lokalitäten; 2016)

 



flächenreiche Chalkosin xx bis 5 mm Größe

gemeinsam mit Chalkopyrit auf weißen Dolomit xx

Steinbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

 



Chalkosin xx bis 3 mm Größe im drusigen Calcit

 Thomas-Münzer-Schacht, Sangerhausen, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 7 mm