Chalkosin

 

Formel:   

Cu2S                            (2.BA.05)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; meist kompakte Massen bzw. körnige und massige Aggregate, auch grob-tafelige, kurz-prismatische oder selten dipyramidale Kristalle
 

Entdeckung:   

Altertum; benannt nach dem griechischen Wort "Chalkos" für Kupfer, auch eine Münzbezeichnung für eine Kupfermünze im antiken Griechenland; u. a. Benennung nach Beudant 1832 als "chalcosine" oder Dana & Brush 1868 als "chalcocite"

Typlokalität: 

keine
 

Seltenheit:    

verbreitet                  (Mineralienatlas: 1775 / Mindat: 5661 Lokalitäten; 2017)

 



flächenreiche Chalkosin xx bis 5 mm Größe

gemeinsam mit Chalkopyrit auf weißen Dolomit xx

Steinbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

 



Chalkosin xx bis 3 mm Größe im drusigen Calcit

 Thomas-Münzer-Schacht, Sangerhausen, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 7 mm






Chalkosin xx auf Quarz

Gwennap, Camborne-Redruth-St. Day District, Cornwall, England, UK

Stufe: 8 x 5 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 9,5 mm

 



Chalkosin xx auf Quarz und Calcit

Dzheskazgan Mine, Dzheskazgan, Qaraghandy oblysy, Kasachstan

Stufe: 6,5 x 4,6 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 14 mm

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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