Voltait

Formel:   

K2Fe2+5Fe3+3Al(SO4)12·18H2O                                                                              (7.CC.25; Voltait-Gruppe).

Ausbildung:

kubisches Kristallsystem; dunkelgrün bis schwarz; meist oktaedrische oder dodekaedrische Kristalle und Kombinationen bis 2 cm Größe, körnige, massige Aggregate, Ausblühungen. Voltait ist in Wasser löslich.

Entdeckung:   

1841 - Arcangelo Scacchi. Durch diesen benannt zu Ehren von Graf Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta (1745 - 1827), Physiker und Pionier der Elektrizität. Er gilt als einer der Begründer der Elektrizitätslehre und als Erfinder der elektrischen Batterie.

Typlokalität: 

Italien, Region Kampanien, Provinz Neapel, Phlegräische Felder, Pozzuoli, Solfatara di Pozzuoli.

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                                                                   (mineralienatlas: 121 / mindat: 134 Lokalitäten; 2026).

 

 

 

schwarze Voltait xx neben weißliche Halotrichit xx

Absetzerhalde, Tagebau Lichtenberg, Ronneburger Uranbergbaurevier,

Thüringen, BRD

Bildbreite: 5 mm

  

  

 

 

Voltait xx auf einer Phosphoritkonkretion in verbrannten Schiefer

Absetzerhalde, Tagebau Lichtenberg, Ronneburger Uranbergbaurevier,

Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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