Thaumasit

Formel:   

Ca3Si(OH)6(CO3)(SO4)·12H2O                                                                            (7.DG.15; Ettringit-Gruppe).

Ausbildung:

hexagonales Kristallsystem; farblos, leicht gelb-grünlich, weiß; prismatische, wirrnadelige oder faserige Kristalle, auch erdige oder massige Aggregate und Krusten.

Entdeckung:   

1878 - Adolf Erik Nordenskiöld; dieser benannte das Mineral nach dem griechischen Wort θαυμάζειν (thaumazein) für „staunen“ oder „überrascht sein“; in Anlehnung an die erstaunliche, weil ungewöhnliche Zusammensetzung des Minerals aus Carbonat-, Sulfat- und Hexahydroxysilikat-Anionen.

Typlokalität: 

Schweden, Provinz Jämtland, Åre, Areskutan, Bjelkes Gruben.

Seltenheit:    

wenig verbreitet                                                                                   (mineralienatlas: 173 / mindat: 209 Lokalitäten; 2025).

 

 

 Thaumasit xx

Kovdor-Phlogopitlagerstätte, Kovdor, Kola-Halbinsel, Murmansk, Russland

Stufe: 3,5 x 2,6 cm

 

 

 

Thaumasit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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