Rammelsbergit

Formel:   

NiAs2                                                                                                                                                     (2.EB.15; Löllingit-Gruppe).

Ausbildung:

orthorhombisches Kristallsystem; Polymorph von Krutovit und Pararammelsbergit; zinnweiß; Metallglanz; derbe, massive oder körnige Massen bzw. Aggregate, oft mit blättriger bis strahliger Struktur, selten gut ausgebildete tafelige bis prismatische Kristalle. Rammelsbergit bildet Pseudomorphosen, zum Beispiel nach ged. Silber.

Entdeckung:   

1845 - Wilhelm von Haidinger; benannt zu Ehren von Karl Friedrich Rammelsberg (1813 - 1899), ein deutschen Chemiker und Mineralogen, der an der Universität Berlin und am Königlichen Industrieinstitut lehrte. Er veröffentlichte viele bedeutende Bücher über systematische Mineralogie.

Typlokalität: 

Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, Schneeberg, Neustädtel, Grube Sauschwart.

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                                                     (mineralienatlas: 243 / mindat: 273 Lokalitäten; 2026).

 

 

 

Rammelsbergit neben Nickelin und Annabergit  

Tagebau Lichtenberg, Ronneburger Uranbergbaurevier, Thüringen, BRD

Bildbreite: 5 mm

 

 

Rammelsbergit als 2 cm dickes Erzband mit strahliger Struktur

neben Nickelin und Calcit im gestörten Kupferschiefer

Ernst-Thälmann-Schacht, Siersleben, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 6,5 cm   

 

  Kupferschieferbergbau im Südharz

 

 

Rammelsbergit pseudomorph nach dendritischem Silber, Anschliff

Medenec, Bezirk Chomutov, Region Usti, Tschechien

Stufe: 7 x 5,5 cm

 



Rammelsbergit, strahlige Aggregate

Detail der darunter links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm



Rammelsbergit, strahlige Aggregate und xx

Sainte-Marie-aux-Mines, Ribeauvillé, Haut-Rhin, Grand Est, Frankreich

Stufe: 5,5 x 3,3 cm

 


 

Rammelsbergit xx

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 

  

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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