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Hydroboracit |
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Formel: |
CaMgB6O8(OH)6·3H2O (6.CB.15; Hydroboracit-Gruppe). |
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Ausbildung: |
monoklines Kristallsystem; farblos, weißlich; nadelige oder tafelige bis prismatische Kristalle, meist als fächerförmige oder radialstrahlige Aggregate, auch als faserige oder feinkörnige Aggregate. |
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Entdeckung: |
1834 - Germain Henri Hess; durch diesen benannt in Anlehnung an den Wassergehalt (altgriechisch hýdor, „Wasser“) und die angenommene Verwandtschaft mit Boracit. Der Name sei jedoch irreführend, da Hess sich nicht auf die chemische Zusammensetzung, sondern nur auf das damals angenommene, gleiche Stoffmengenverhältnis der Kationen (Basen) bezog. |
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Typlokalität: |
Kasachstan, Atyrau oblysy, Atyrau (Gur'yev), Inder See (Inder Salzdom; Bor-Lagerstätte). |
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Seltenheit: |
selten (mineralienatlas: 40 / mindat: 49 Lokalitäten; 2026). |
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farblose Hydroboracit xx bis etwa 3 cm Größe auf Anhydrit Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD Stufe: 11 x 9 cm
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Hydroboracit xx
Detail der links abgebildeten
Stufe
Bildbreite: 4,5 cm
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![]() Hydroboracit in radialstrahliger Ausbildung auf Anhydrit Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD Stufe: 15 x 9 cm
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Hydroboracit auf Anhydrit Grube am Himmelberg, Woffleben bei Nordhausen, Thüringen, BRD Stufe: 8 x 4,5 cm
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Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl