Cobaltit

Formel:   

CoAsS                                                                                                                      (2.EB.10; Cobaltit-Gruppe).

Ausbildung:

orthorhombisches Kristallsystem; rötlich-silberweiß, stahlgrau bis schwarz; Metallglanz; pseudokubische oder pseudooktaedrische Kristalle (ähnlich Pyrit), meist jedoch körnige bis massige Aggregate.

Entdeckung:   

1797 - Martin Heinrich Klaproth (erste quatitative Analyse und Beschreibung); seit dem Mittelalter unter den Bezeichnungen Kobaltglanz, Glanzkobalt bzw. Glanzkobolt bekannt, nach dem deutschen Kobold (unterirdischer Geist), da das Erz als „von Kobolden verhext“ angesehen wurde (seinem Aussehen nach schien das Erz gewinnbringende Metalle zu enthalten, die sich aber nicht erschmelzen ließen). 1832 - Francois Sulpice Beudant; dieser benannte das Mineral nach seinem bis heutige gültigen Namen Cobaltit, nach dem für das Mineral charakteristischen Bestandteil, das Element Cobalt.

Typlokalität: 

keine.

Seltenheit:    

verbreitet                                                                                              (mineralienatlas: 679 / mindat: 1.230 Lokalitäten; 2026).

 

 

Cobaltit xx mit Chalkopyrit in Magnesit

Mutnik, Hnusta, Rimavska Sobota, Banskobystricky kraj, Slowakei

Stufe: 5,5 x 4,5 cm

 

 

Cobaltit-Kristall

 Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 7,5 mm

 

 

Cobaltit-Kristall auf Matrix (Skarn)

Tunaberg, Nyköping, Södermanland, Schweden

Stufe: 3,7 x 3,0 cm

 

 



Cobaltit-Kristall (7 mm Größe)

 Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,2 cm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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