Churchit-(Y)
 

Formel:   

(Y,Er,La)[PO4] · 2H2O                           (8.CJ.50)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; selten Kristalle, dann faserige oder säulige bis nadelige, langprismatische xx bis 6 mm Länge, radialstrahlige bis kugelige Aggregate

Entdeckung:   

1865 - Williams; benannt zu Ehren von Arthur Herbert Church (1834 - 1915), englischer Chemiker und Mineraloge, welcher als Erster das Mineral (jedoch nicht korrekt) analysierte; durch LAUBMANN (1922) Beschreibung als Weinschenkit

 

Typlokalität: 

Deutschland, Bayern, Oberpfalz, Landkreis Amberg-Sulzbach, Auerbach in der Oberpfalz, Grube Maffei
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet              (Mineralienatlas: 62 / Mindat: 74 Lokalitäten; 2018)

 



weißliche, kugelige Churchit-(Y)-Aggregate auf Walpurgin

Walpurgis Flacher, Grube Weißer Hirsch, Schneeberg, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 2 mm

 



kugelige Aggregate aus farblosen Churchit-(Y) xx auf Quarz und Walpurgin

Walpurgis Flacher, Grube Weißer Hirsch, Schneeberg, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 2 mm

 

 



weißliche, kugelige Churchit-(Y)-Aggregate neben Walpurgin und Zeunerit

Walpurgis Flacher, Grube Weißer Hirsch, Schneeberg, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 2 mm  

 



weißliche, kugelige Churchit-(Y)-Aggregate neben Zeunerit auf Quarz

Walpurgis Flacher, Grube Weißer Hirsch, Schneeberg, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 2 mm

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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