Wismut

Formel:   

Bi                        (1.CA.05)
  Ausbildung: triklines Kristallsystem; selten gut ausgebildete Kristallformen, meist dendritische, blätterige oder körniger Aggregate, aber auch Zwillingsbildung mit paralleler Streifung ("Federwismut")

Entdeckung:   

1753 -  Nachweis durch Geoffroy, Pott, Scheele & Bergmann als Element; Name vermutlich aus dem altdeutschen `wis mat` (weiße Masse)
Typlokalität: Deutschland, Sachsen, Direktionsbezirk Chemnitz, Erzgebirgskreis, Schneeberg
  Seltenheit: verbreitet                        (Mineralienatlas: 847 / Mindat: 1795 Lokalitäten; 2015)

 

 

Einschlüsse von Wismut, jeweils mit einem Saum aus Bismuthinit,

in einem Gemenge aus Quarz und Bismuthinit in Brauneisenstein

Grube "Arme Hilfe", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 4 mm

 

 

Wismut-Aggregat in Nickelin

 Eisleben (genauer Fundort unbekannt), Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 3 mm

 

 



Wismut xx, Federwismut

Grube "Siebenschlehen", Schneeberg, Sachsen, BRD (TL)

Bildbreite: 6 cm

 



Wismut xx, Federwismut, neben Safflorit, Skutterudit und Quarz

Schacht 38, Niederschlema, Sachsen, BRD 

Bildbreite: 5 cm

 

 

Wismut xx

Schacht 38, Niederschlema, Sachsen, BRD 

Bildbreite: 7 mm

 


  

Wismut xx in Gangmatrix

Schacht 38, Gang "Opal", Niederschlema, Sachsen, BRD 

Stufe: 6 x 4 cm

 

 

Wismut xx in Gangmatrix

Halde Schacht 371/II, Hartenstein, Sachsen, BRD 

Stufe: 7 x 6 cm

 



 



Wismut, körnig, dendritisch, in Matrix aus farblosen Quarz (Anschliff)

 Grube Pöhla, Schwarzenberger Kuppel, Sachsen, BRD

Stufe: 10 x 6 cm  

 


Detail der links abgebildeten Stufe

 Grube Pöhla, Schwarzenberger Kuppel, Sachsen, BRD

Bildbreite: 3 cm