Volborthit

 

Formel:   

Cu32+[(OH)2|V25+O7] · 2H2O           (8.FD.05)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; meist schuppige, faserige oder schwammige Krusten sowie rosettenförmige, radialstrahlige oder kugelige Aggregate von grünlichweißer, gelbgrüner bis olivgrüner oder schwarzbrauner Farbe, seltener pseudohexagonal, fafelige bis blättrige Kristalle
 

Entdeckung:   

1837 - Hess; benannt zu Ehren von Alexandr Fedorovich von Volborth (1800 - 1876), russischer Paläontologe, der das Mineral erstmals erwähnte

 

Typlokalität: 

Russland, Mittlerer Ural, Oblast Permskaya, Perm, Kupferbergwerk Sofronovskii
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet                       (Mineralienatlas: 98 / Mindat: 161 Lokalitäten; 2017)

 

 

 

Volborthit xx und Krusten auf Alaunschiefer

Absetzerhalde, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 15 mm

 

 

 

 Detail der links abgebildeten Stufe

  Bildbreite: 2 mm

 



grünlichgelber und grüner, kugeliger Volborthit neben Quarz

Grube Jeremias Glück, Saalfeld, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 2 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl