Uranophan

 

Formel:   

Ca(UO2)2SiO3(OH)2·5H2O                       (9.AK.15)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem;  zwei Modifikationen Uranophan-alpha und Uranophan-beta mit unterschiedlichem Kristallhabitus, meist nadelige Kristalle, oft zu radialstrahligen Aggregaten, auch körnige bis massige Aggregate oder krustige Überzüge
 

Entdeckung:   

1853 - Websky; benannt nach nach seinem Urangehalt und dem griechischen Wort φαίνω [sprich: "phanos"] für scheinen oder erscheinen, zusammengesetzt "wie Uran erscheinen"

 

Typlokalität: 

Polen, Niederschlesien (Dolnoslaskie), Jeleniogórski, Hirschberg im Riesengebirge (Jelenia Gora), Kupferberg (Miedzianka)
 

Seltenheit:    

verbreitet                      (Mineralienatlas: 248 / Mindat: 899 Lokalitäten; 2015)

 



Uranophan xx neben Baryt auf Quarz

Schacht 254, Streuberg, Bergen, Vogtland, Sachsen, BRD

Bildbreite: 3 mm      Mineralienatlas.de  

 



Uranophan xx

Krunkelbach, Menzenschwand, Schwarzwald, Baden-Württemberg, BRD

Bildbreite: 7,5 mm

 

  

 

 



Detail des Bildes oben

Bildbreite: 2 mm