Uraninit

 

Formel:   

UO2                       (4.DL.05)
Ausbildung: kubisches Kristallsystem; würfelförmige oder oktaedrische Kristalle bzw. deren Kombinationen, auch nierige, körnige oder massige Aggregate
 

Entdeckung:   

1845 - Haidinger; benannt nach dem mit hohen Anteil im Mineral enthaltenen Element Uran

 

Typlokalität: 

Tschechien, Region Karlsbad (Karlovarsky kraj), Bezirk Karlsbad (Karlovy Vary), St. Joachimsthal (Jáchymov)
 

Seltenheit:    

verbreitet                 (Mineralienatlas: 730 / Mindat: 2734 Lokalitäten; 2014)

 

  

 

schwarze, derbe, Uraninit-Anreicherungen im gestörten Schiefer,

begleitet von Salèeit, Chalkopyrit u. a.

Absetzerhalde bei Ronneburg, Thüringen, BRD

(>>> Mineralienatlas.de) 

Bildbreite: 4 cm

 



durch Uraninit angereichertes fossiles Holz im Zechsteinkalk (Perm)

Tagebau Trünzig bei Seelingstädt, Thüringen, BRD

Stufe: 5 x 5 cm

 



Uraninit, nierig als "Blasenerz" mit Calcit auf Matrix

Schacht 371, Schlema-Hartenstein, Sachsen, BRD

Bildbreite: 2,5 cm