Türkis

 

Formel:   

CuAl6(PO4)4(OH)8·4H2O                           (8.DD.15)
Ausbildung: triklines Kristallsystem; meist knollig-warzig-traubige, massige oder erdige Aggregate, Kristalle mit prismatischem bis nadeligem Habitus sehr selten und dann klein; Verwachsungen mit Chrysokoll nicht ungewöhnlich
 

Entdeckung:   

seit der Antike (> 5.000 Jahre v.Chr.) bekannt; heutiger Name im Mittelalter aus dem französischen pierre turquoise = „türkischer Stein“

Typlokalität: 

keine
 

Seltenheit:    

verbreitet                (Mineralienatlas: 144 / Mindat: 503 Lokalitäten; 2016)

 

 

 Türkis, grünlich, auf Kieselschiefer

Steinbruch Weckersdorf, Zeulenroda, Thüringen, BRD

Bildbreite: 5 cm

 

  



 Türkis, grünlich

Chrieschwitzer Hang, Plauen-Chrieschwitz, Vogtland, Sachsen, BRD

Bildbreite: 9,5 cm

 



 Türkis, bläulich

Grube "Chala", Spachievo-Erzfeld, Haskovo, Bulgarien

Bildbreite: 6,5 cm