Stibiconit

 

Formel:   

Sb3+Sb5+2O6(OH)                           (4.DH.20)
Ausbildung: kubisches Kristallsystem; nur derb, massig, erdig, oft Pseudomorphosen nach Antimonsulfiden
 

Entdeckung:   

1832 - Beudant; benannt aus dem lateinischen für Antimon "Stibium" und dem griechischen Wort für Pulver oder Staub, einer häufigen Ausbildung des Minerals

Typlokalität: 

Deutschland, Bayern, Oberfranken, Landkreis Bayreuth, Goldkronach, Brandholz bzw.
Namibia, Region Oshikoto (Otjikoto), Tsumeb, Tsumeb Mine
 

Seltenheit:    

verbreitet                      (Mineralienatlas: 217 / Mindat: 413 Lokalitäten; 2014)

 


Gangstück aus gelblichen bis bräunlichen Stibiconit,

Stibnit und Oxyplumboromeit (Bindheimit)

Stbr. "Steinhübel" bei Greiz, Thüringen, BRD

Stufe: 8 x 7 cm

 


 

Detail der links abgebildeten Stufe

Stibiconit psm. nach einem nadeligen Sb-Sulfid

Bildbreite: 12 mm

 

 



gelblicher Stibiconit gemeinsam mit Stibnit

Goldkuppe, Leutenberg, Thüringen, BRD

Stufe: 7 x 3,5 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 10 mm