Sanidin

Formel:   

(K,Na)(Al,Si)4O8                    (9.FA.30)

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; prismatische Kristalle; körnige bis massige Aggregate, oft Zwillingsbildung (Karlsbader Zwillinge, seltener Bavenoer- oder Manebacher Zwillinge)

 

Entdeckung:   

1808 - Nose; Name aus den griechischen Worten σανις (sanis) für Brett, Planke, Tafel und είδος (eidos) für Aussehen; nimmt Bezug auf die häufig tafelartige Ausbildungsform der Kristalle

 

Typlokalität: 

Deutschland, Nordrhein-Westphalen, Siebengebirge, Königswinter, Drachenfels

Seltenheit:

verbreitet                     (Mineralienatlas: 291 / Mindat: 565 Lokalitäten; 2016)

 



Sanidin-Kristall, farblos bis rötlich, durchscheinend,

als Einsprengling in einem schwarzen, basaltähnlichen Gestein

Steinbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4 cm

 



grauweißes Sanidin-Kristall

Chastreix, Frankreich

Größe des Kristalls: 4 cm



Sanidin-Kristall, farblos, fast durchsichtig

Tagebau bei Rieden, Ost-Eifel, Rheinland-Pfalz, BRD

Kristall: 4 x 3,5 cm