Salmiak

 

Formel:   

NH4Cl                       (3.AA.25)
Ausbildung: kubisches Kristallsystem; meist vielflächige xx, oft mit gerundeten Kristallflächen, skelettartige bis dendritische Kristalle, auch massige Aggregate, Krusten, stalaktitisch, faserig
 

Entdeckung:   

1546 - AGRICOLA; der Name leitet sich von lat. "sal ammoniacum" (Salz des Ammon) ab, da es in der Antike in der Nähe eines Ammon-Tempels im heutigen Ägypten vorkam und äußerlich dem Steinsalz ähnelt

 

Typlokalität: 

keine
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet                      (Mineralienatlas: 56 / Mindat: 96 Lokalitäten; 2016)

 

 

 

Salmiak xx, farblos

Absetzerhalde, Ronneburger Revier, Thüringen 

 Bildbreite: 3,5 mm  

 

 

 

rote Salmiak xx (selenhaltig)

Absetzerhalde, Ronneburger Revier, Thüringen 

 Bildbreite: 6,5 mm