Pararealgar

Formel:   

AsS                                                                                                     (2.FA.15)

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; gelb bis orangebraun, nur derb oder mikrokristallin

Entdeckung:   

IMA 1980-034; 1980 - Roberts & Ansell & Bonardi; benannt nach dem griechischen παρα für "in der Nähe" und die chemischen Beziehung zum Realgar

Typlokalität: 

Kanada, British Columbia, Lillooet Mining Division, Bridge River, Truax Creek, Grey Rock Mine  
Kanada, British Columbia, Nanaimo Mining Division, Vancouver Island, Comox Distrikt, Mt. Washington Mine

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                   (Mineralienatlas: 58 / Mindat: 66 Lokalitäten; 2022)

 



orangebräunliche Aggregate und Krusten aus Pararealgar und Alacranit

neben  Realgar, Calcit und Arsenopyrit auf Zechsteinkalk

Tagebau Culmitzsch-Süd, Culmitzsch bei Berga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 6,5 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm

 

 



gelblichbraune Krusten aus Pararealgar und Alacranit auf Realgar,

alles mit Calcit in Druse im Zechsteinkalk

Tagebau Mücke, Culmitzsch bei Berga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 cm

 





gelblichbrauner Pararealgar auf Realgar

und auch Realgar in Umwandung nach Pararealgar

Pozzuoli, Phlegräische Felder, Kampanien, Italien

Bildbreite: 5,5 mm

 

 

 

gelblichbrauner Pararealgar auf Realgar

und auch Realgar in Umwandung nach Pararealgar

Pozzuoli, Phlegräische Felder, Kampanien, Italien

Bildbreite: 1,6 mm

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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