Oxyplumboromeit

Formel:   

Pb2Sb5+2O7                            (4.DH.20)
  Ausbildung: kubisches Kristallsystem; grauweiße, braune, grünlichgelbe oder gelbe, meist traubige, knollige, massige oder erdige Aggregate, auch krustige Überzüge

Entdeckung:   

1800 - Dietrich Ludwig Gustav Karsten; ehemals Bindheimit, Name zu Ehren von Johann Jacob Bindheim (1750-1825), deutscher Chemiker, der die erste chemische Analyse dieses Minerals erstellte, umbenannt zu Oxyplumboromeit und in 2013 neu als Mineral anerkannt
Typlokalität: Schweden, Provinz Värmland, Gemeinde Filipstad, Distrikt Persberg, Pajsberg, Harstigen Mine
Seltenheit: verbreitet                                 (Mineralienatlas: 266 / Mindat: 459 (Bindheimit) Lokalitäten; 2015)

 

 

Oxyplumboromeit (Bindheimit) als gelbliche Krusten gemeinsam mit Cerussit u. a. 

 Grube Eiserner Johannes bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3,5 cm  

 

 

Oxyplumboromeit (Bindheimit) gemeinsam mit Stibnit und Stibiconit

Stbr. "Steinhübel" bei Greiz, Thüringen, BRD

Stufe: 7 x 4 cm