Orthoklas

Formel:   

KAlSi3O8                      (9.FA.30)
  Ausbildung: monoklines Kristallsystem; prismatische und tafelige Kristalle, verzwillingt nach verschiedenen Gesetzen (Karlsbader-, Bavenoer-, Manebacher Zwillinge), dick-und dünntafelig, spitz, körnige-grobkörnige und massige Aggregate

Entdeckung:   

1823 - Breithaupt; Name in Anlehnung an dessen gute bis vollkommene Spaltbarkeit im rechten Winkel nach den griechischen Worten ὀρθός orthos für „gerade“ oder „recht“ und λάσις klas für „Bruch“ benannt
Typlokalität: keine
Seltenheit: verbreitet               (Mineralienatlas: 960 / Mindat: 2250 Lokalitäten; 2015)

 

 

Orthoklas-Zwilling in Rhyolith

 Übeltal bei Gehlberg, Thüringen, BRD

Stufe: 4,5 x 3 cm

 

 

 

Varietät Adular, farblose xx  bis 5 mm Größe

 Kulmberg, Schlegel bei Lobenstein, Thüringen, BRD

Bildbreite: 22 mm

 


weißes Orthoklaskristall mit farblosen Quarz

 Königshain, Sachsen, BRD

Bildbreite: 3,5 cm

 

 



Pseudomorphose aus feinkörnigen Quarz mit wenig Topas und Schörl nach
Orthoklas (Karlsbader Zwilling)
Schneckenstein bei Tannenbergsthal, Vogtland, Sachsen, BRD

Stufe: 6 x 4 cm



Orthoklas-Kristall (Pseudomorphose eines Quarz-Muskovit-Gemenges nach
Orthoklas) auf Quarzporphyr
Stbr. Saubachriß bei Muldenberg, Vogtland, Sachsen, BRD

Stufe: 7 x 5 cm

 



Orthoklas-Zwilling (Karlsbader Zwilling; Pseudomorphose eines Quarz-
Muskovit-Gemenges nach Orthoklas) auf Quarzporphyr
Stbr. Saubachriß bei Muldenberg, Vogtland, Sachsen, BRD

Stufe: 6 x 6 cm



Varietät Paradoxit, hell beigefarbene xx neben Quarz xx 

 Euba, Erzgebirge, Sachsen, BRD

Stufe: 9 x 6 cm

 

 

 

Varietät Adular, farblose bis weiße xx bis 18 mm Kantenlänge

auf einem stark mit Chlorit durchsetztem Gneis

 Felbertal, Hohe Tauern, Salzburg, Österreich

Stufe: 15 x 12 cm