Nickelin

Formel:   

NiAs                       (2.CC.05)
Ausbildung: hexagonales Kristallsystem; derbe und körnige Massen, selten Kristalle
 

Entdeckung:   

im Mittelalter „Kupfernickel“ oder auch „Teufelskupfer“, da es wie Kupfererz aussah, aus dem sich aber kein Kupfer gewinnen ließ, als sei es von „den Nickeln“ - bergmännische Bezeichnung für Berggeistern/-dämonen – verhext, erst 1751 Darstellung durch CRONSTEDT eines Metalls aus dem „Kupfernickel“, welches er entsprechend Überlieferung als Nickel bezeichnete, spätere Bezeichnung „Rotnickelkies“ nach GLOCKER mit Bezug auf die typische Farbe des Minerals und die Zuordnung zur Gruppe der „-kiese“, endgültige Name „Nickelin“ durch BEUDANT in 1832

 

Typlokalität: 

keine

Seltenheit: verbreitet                   (Mineralienatlas: 402 / Mindat: 616 Lokalitäten; 2016)

 

 

massiger Nickelin mit Gersdorffit (graue Partien) und Annabergit (grün)

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Stufe: 23 x 12 mm

 

 

 

Nickelin neben Rammelsbergit und Annabergit  

Tagebau Lichtenberg bei Ronneburg, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 cm

 



Nickelin xx mit Calcit 

Freieslebenschacht, Mansfeld, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 5,5 cm