Millerit

Formel:   

NiS                             (2.CC.20)
Ausbildung: trigonales Kristallsystem; meist dünne, langgestreckte, auch nadelige Kristalle von messinggelber, bronzener bis graumetallischer Farbe, oft als haarartige Büschel
 

Entdeckung:   

1845 - von Haidinger; benannt zu Ehren von William Hallowes Miller (1808 - 1880), britischer Mineraloge, Kristallograph und Physiker
 

Typlokalität: 

Tschechien, Region Karlsbad (Karlovy Vary),  Erzgebirge, St. Joachimsthal (Jàchymov)
Seltenheit: verbreitet                   (Mineralienatlas: 566 / Mindat: 988 Lokalitäten; 2016)

 

 

 langgestreckte und nadelige Millerit xx im weißen Calcit

gemeinsam mit bronzefarbenen Nickelin und grünen Annabergit

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3,5 cm

 

 

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 7 mm

 

 

 



 Millerit xx auf Baryt

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Bildbreite: 2,5 mm

 



 Millerit xx auf Baryt

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 mm



nadelige Millerit xx gemeinsam mit Chalkopyrit xx auf Dolomit xx

Thomas-Münzer-Schacht, Sangerhausen, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 4 mm  

 

 



 Millerit xx

Kladno, Mittelböhmen, Tschechien

Bildbreite: 16 mm