Malachit

Formel:   

Cu2[(OH)2|CO3]                  (5.BA.10)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; prismatische xx, derb, erdig, körnig, nierenförmig, stalaktitenartig, faserig, nadelig, radialstrahlig
 

Entdeckung:   

Altertum; der Name leitet sich aus dem griechischen  "malache" (= Malve) ab, nimmt Bezug auf die grüne Farbe des Minerals (Malvenlaub (Plinius der Ältere, in "Naturalis historia"))
 

Typlokalität: 

keine
Seltenheit: verbreitet                      (Mineralienatlas: 3005 / Mindat: 11006 Lokalitäten; 2014)

 



winzige, nadelige Malachit xx auf Chalkopyrit und Dolomit

 Steinbruch Caaschwitz bei Gera, Thüringen, BRD

Stufe: 5 x 4 cm

 



traubig-nierige Krusten bzw. derbe Massen um/auf Chalkopyrit

gemeinsam mit Calcit xx auf Schiefer

Bergwerk Schmirchau, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

Bildbreite: 2,5 cm

 



grüne kugelige Kristallaggregate neben Chalkopyrit

 Diabasbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4 mm

 



grüne nadelige Kristallaggregate neben Chalkopyrit und Calcit

 Diabasbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 mm

 


 

drahtig, lockiger Malachit gemeinsam mit Quarz und Baryt

Halde der Grube "Gott Hilf", Löhma bei Schleiz, Thüringen, BRD

(>>> Mineralienatlas.de) 

Bildbreite: 5 mm

 



nierige Malachitkrusten mit kleinen aufgewachsenen Calcit xx

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4 cm

 

 

grüne, faserig aufgebaute Malachitaggregate

Lichtenberg (Lobensteiner Gangrevier), Bayern, BRD

Bildbreite: 4 cm

 

 

 

grüne radialstrahlig aufgebaute Malachitgarbe auf Brauneisenstein

Grube "Arme Hilfe", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 3 cm

 



Malachit, stalaktitisch

 Luishia Mine, Katanga Copper Crescent, Katanga (Shaba), DR Kongo

Stufe: 16 x 8,5 cm

 



Malachit, stalaktitisch und strahlige Garben

 Kasompi Mine, Swambo, Katanga Copper Crescent, Katanga (Shaba), DR Kongo

Stufe: 14 x 12 cm