Lithiophorit

 

Formel:   

(Al,Li)Mn4+O2(OH)2                       (4.FE.25)
Ausbildung:  trigonales Kristallsystem; nur derb oder mikrokristallin, traubig-nierig, als (oft schalige) Krusten
 

Entdeckung:   

1870 - Frenzel; benannt nach "Lithium" und griechisch "pherein", weil das Mineral Lithium enthält

 

Typlokalität: 

Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, Schneeberg, Spitzleithe
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet                   (Mineralienatlas: 101 / Mindat: 205 Lokalitäten; 2016)

 

  

 

Lithiophorit in/auf derben Quarz 

Grube "Arme Hilfe", Ullersreuth, Thüringen, BRD

Bildbreite: 5 cm  

 



Detail der links abgebildeten Stufe 

Bildbreite: 17 mm  

 



Lithiophorit auf Quarz 

Altbergbau am Eisenweg, Eichigt bei Adorf, Vogtland, Sachsen, BRD

Stufe: 12 x 7 cm

 

 

Detail der links abgebildeten Stufe 

Bildbreite: 3 cm