Leucit

 

Formel:   

K[AlSi2O6]                      (9.GB.05)
Ausbildung:  tetragonales/kubisches Kristallsystem; oft gut ausgebildete Ikositetraeder-Kristalle, auch körnige bis massige Aggregate
 

Entdeckung:   

1791 - A. G. Werner; benannt nach seine häufig auftretenden weißen Farbe nach dem altgriechischen Wort λευκός  (leukos =weiß)

 

Typlokalität: 

Italien, Region Kampanien (Campania), Provinz Neapel, Somma-Vesuv-Komplex, Monte Somma
 

Seltenheit:    

verbreitet                 (Mineralienatlas: 112 / Mindat: 200 Lokalitäten; 2014)

 

  

 

Leucit-Lava mit weißen Leucit xx (bis 8 mm Größe)

Monte Somma, Somma-Vesuv-Komplex, Italien (TL)

Bildbreite: 7 cm

 



Pseudoleucit, Orthoklas + Nephelin pseudomorph

nach Leucit in Basalt, gute Ausbildung als Ikositetraeder

Loucna (böhmisch Wiesenthal), Erzgebirge, Tschechien

Bildbreite: 7 cm

 



Pseudoleucit, Kali-Feldspat pseudomorph nach Leucit

Ausbildung als Ikositetraeder

Dumurslu, Hamitköy Area, Kaman, Provinz Kirsehir, Türkei

Größe des Kristalls: 6 cm