Lepidokrokit

Formel:   

gamma-Fe3+O(OH)                    (4.FE.15)
Ausbildung: 

orthorhombisches Kristallsystem; meist tafelige bis kurzprismatische Kristalle bis etwa 2 mm Größe, gelegentlich rosettenförmige, auch radialstrahlig-nadelige, körnige, faserige und erdig-massige Aggregate

 

Entdeckung:   

1813 - ULLMANN; benannt nach seiner gelegentlich blättrigen bis nadelig-faserigen Kristallausbildung nach den griechischen Wörtern λεπιδιον für „schuppig“ und κρόκη für „Faden“ oder „Gewebe“

 

Typlokalität: 

Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Siegen, Eiserfeld, Grube Eisenzecher Zug
 

Seltenheit:    

verbreitet                 (Mineralienatlas: 533 / Mindat: 589 Lokalitäten; 2019)

 

  

 

Lepidokrokit auf und in Goethit

Steinbruch "Kahlleite" bei Schleiz, Thüringen, BRD

Bildbreite: 9,5 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 7 mm

 


 

Detail der oben abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl