Lavendulan

Formel:   

NaCaCu5(AsO4)4Cl·5H2O                                          (8.DG.05)

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; Dimorph von Lemanskiit; hell-, türkis- bis grünblau, tafelige und flockenartige Kristalle; meist faserige oder radialstrahlige bis rosettenförmige oder kugelige Aggregate, auch krustige Überzüge

Entdeckung:   

1837 - BreithaupT; benannt nach der Farbe des Lavendels der Typ-Proben; nach neueren Untersuchungen seien die Typproben jedoch ein Mineralgemisch, welche mit dem aktuellen Lavendulan nicht verwandt sind; Lavendulan zeigt nicht die typische Lavendel-Farbe

Typlokalität: 

(Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, Revier Annaberg, Frohnau, Grube Alte Galiläische Wirtschaft)
Tschechien, Region Karlsbad (Karlovarsky kraj), Bezirk Karlsbad (Karlovy Vary), Erzgebirge, St. Joachimsthal (Jàchymov)

Seltenheit:

wenig verbreitet                   (Mineralienatlas: 167 / Mindat: 159 Lokalitäten; 2021)

 



Lavendulan

Schurf 3 (Erkundungsstollen, SDAG Wismut), Nesselrain, Ruhla, Thüringen, BRD

Bildbreite: 1,7 mm

 



 Lavendulan und Ondrusit xx

Grube Svornost (Einigkeit), Jàchymov, Tschechien (TL)

Bildbreite: 7 mm


Lavendulan xx neben Silber, Arsenolith, Pharmakolith, Wismut u. a. auf Arsen

Grube Pöhla, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 9 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 



Detail der oben links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 



Detail der oben links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm

 



 Lavendulan xx (blau) neben Lammerit xx (dunkelgrün)

El Guanaco Mine, Santa Catalina, Provinz Antofagasta,

Region (II. Region) Antofagasta, Chile

Bildbreite: 4,5 mm

 

 


                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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