Lavendulan

Formel:   

NaCaCu5(AsO4)4Cl · 5H2O                   (8.DG.05)
Ausbildung: orthorhombisches Kristallsystem; millimetergroße, tafelige und flockenartige Kristalle; meist faserige oder radialstrahlige bis rosettenförmige oder kugelige Aggregate, auch krustige Überzüge
 

Entdeckung:   

1837 - Breithaupt; benannt nach der Farbe des Lavendels der Typ-Proben;  nach neueren Untersuchungen seien die Typproben jedoch ein Mineralgemisch, welche mit dem aktuellen Lavendulen nicht verwandt sind; Lavendulen zeigt nicht die typische Lavendel-Farbe
 

Typlokalität: 

(Deutschland, Sachsen, Erzgebirgskreis, Revier Annaberg, Frohnau, Grube Alte Galiläische Wirtschaft)
Tschechien, Region Karlsbad (Karlovarsky kraj), Bezirk Karlsbad (Karlovy Vary), Erzgebirge, St. Joachimsthal (Jàchymov)
Seltenheit: wenig verbreitet                   (Mineralienatlas: 155 / Mindat: 156 Lokalitäten; 2017)

 



Lavendulan xx neben Silber, Arsenolith, Pharmakolith, Wismut u. a. auf Arsen

Grube Pöhla, Erzgeb., Sachsen, BRD

Bildbreite: 9 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 



Detail der oben links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 2,5 mm

 



Detail der oben links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5,5 mm

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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