Lanarkit

Formel:   

Pb2(SO4)O                                                                                                            (7.BD.40; Lanarkit-Gruppe).

Ausbildung:

monoklines Kristallsystem; farblos, grauweiß, grau, grünlichweiß, gelblichweiß, gelb; in der Regel prismatische, in Richtung der b-Achse ([010]) gestreckte Kristalle, meist winzig bis mikroskopisch.

Entdeckung:   

1832 - Francois Sulpice Beudant. Das Mineral wurde benannt nach der Region Lanarkshire, in der sich die Typlokalität befindet.

Typlokalität:        

UK, Schottland, South Lanarkshire, Leadhills, Susanna Mine (Glennery-Narbenvene; Susanna-Vene; Portobello-Ader; Humby-Vene; Bleiven).

Geol. Umfeld:

typisches Sekundärmineral in Bleierzlagerstätten, das typischerweise durch die Umwandlung von Galenit oder anderen sekundären Mineralien aus Galenit gebildet wird.

Seltenheit:

wenig verbreitet                                                                                  (mineralienatlas: 139 / mindat: 125 Lokalitäten; 2026).

 

 

Lanarkit pseudomorph nach Cerussit

C & B Mine, Christmas, Banner Mining District, Gila County, Arizona, USA

Stufe: 3,6 x 2,3 cm

 

 

 

Lanarkit pseudomorph nach Cerussit xx (Lanarkit lässt sich durch seine gestreiften,

faserigen Spaltflächen unterscheiden, im Gegensatz zu Cerussit,

der eine perfekte Spaltung besitzt (mindat.org))

Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 6 mm

 

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

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