Kyanit

 

Formel:   

Al2SiO5                           (9.AF.15)
  Ausbildung: triklines Kristallsystem; überwiegend prismatische bis tafelige Kristalle, aber auch faserige, körnige bis massige Aggregate
 

Entdeckung:   

1789 - Werner; der Name Kyanit stammt aus dem griechischen κύανος und bedeutet etwa "blau" (Bezug auf die meist blaue Farbe); der alternative Name Disten stammt ebenfalls aus dem griechischen δις σθένος = "zweifache Stärke" und nimmt Bezug auf die starke Anisotropie der Härteeigenschaften
 

Typlokalität: 

keine
 

Seltenheit:    

verbreitet                   (Mineralienatlas: 368 / Mindat: 1478 Lokalitäten; 2015)

 



hellblaue Kyanit xx in derben grauen Quarz

aus Quarzlinsen im Glimmerschiefer

ehem. Bhf. "Auenwallenburg", Trusetal, Thüringen, BRD

 Stufe: 9 x 7 cm  

 



blaue Kyanit xx in Quarz

Barra de Salinas Pegmatitfeld, Coronel Murta, Fluss Jequitinhonha, Minas Gerais, Süd-Ost-Brasilien

 Stufe: 19 x 8 cm

 



farblose bis grauschwarze Kyanit xx (sog. Rhätizit)

Revier Bleiberg, Bezirk Villach-Land, Kärnten, Österreich

 Stufe: 7 x 5 cm