Kakoxen

 

Formel:   

(Fe3+,Al)25[O6|(OH)12|(PO4)17] · 75H2O            (8.DC.40)
Ausbildung:  hexagonales Kristallsystem; meist gelbe bis bräunliche nadelige bis faserige xx, oft radialstrahlige Aggregate, Krusten
 

Entdeckung:   

1825 - J. Steinmann; benannt nach den altgriechischen Worten κăκός für „schlecht“ und ζέυος für „Gast“, zusammen also „schlechter Gast“, aufgrund der Tatsache, dass mit Kakoxen vermengte Eisenerze und das daraus erzeugte Roheisen durch den erhöhenden Phosphorgehalt von schlechterer Qualität waren

 

Typlokalität: 

Tschechien, Mittelböhmen, Beraun (Beroun), St. Benigna (Svatà Dobrotivà), Grube Hrbek
 

Seltenheit:    

verbreitet                     (Mineralienatlas: 175 / Mindat: 280 Lokalitäten; 2015)

 

 

gelbe, nadelige Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 13 mm

 

 

 

gelbe, nadelige Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 6 mm

 



gelbe, nadelige Kakoxen xx neben Goethit

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 4 mm

 



kugelige Kakoxen-Aggregate auf Beraunit xx

Grube "Hoff auf mich", Ullersreuth, Thüringen, BRD 

Bildbreite: 2 mm



Kakoxen xx neben grünen Autunit xx

Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Bildbreite: 2 mm