Hydroboracit

Formel:   

CaMg[B3O4(OH)3]2 · 3H2O              (6.CB.15)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; nadelige oder tafelige bis prismatische Kristalle, meist als fächerförmige oder radialstrahlige Aggregate, auch als faserige oder feinkörnige Aggregate
 

Entdeckung:   

1834 - Hess; durch diesen benannt in Anlehnung an den Wassergehalt (altgriechisch hýdor, „Wasser“) und die angenommene Verwandtschaft mit Boracit
 

Typlokalität: 

Kasachstan, Atyrau oblysy, Atyrau (Gur'yev), Inder See (Inder Salzdom; Bor-Lagerstätte)
Seltenheit: selten                (Mineralienatlas: 35 / Mindat: 45 Lokalitäten; 2016)

 

 

 

Hydroboracit in radialstrahliger Ausbildung auf Anhydrit

Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD

Stufe: 15 x 9 cm

 

 

 

farblose Hydroboracit xx bis etwa 3 cm Größe

Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD

Stufe: 11 x 9 cm

 



Detail der oben rechts abgebildeten Stufe  

Bildbreite: 4,5 cm