Hemimorphit

 

Formel:   

Zn4Si2O7(OH)2 · H2O                   (9.BD.10)
Ausbildung:  orthorhombisches Kristallsystem; überwiegend tafelige Kristalle, auch traubige, radialstrahlige, körnige oder massige Aggregate
 

Entdeckung:   

1853 - G. A. Kenngott; benannt aus der Zusammensetzung der altgriechischen Worte ἡμι- hémi für halb und μορφή morphé für Gestalt, insoweit halbe Gestalt; der Name nimmt Bezug auf die oft vorzufindende hemimorphe (halbgestaltige (an einem Ende andere Kristallflächen als am anderen) Kristallform

 

Typlokalität: 

Rumänien, Kreis Bihor, Nucet, Baita Bergbau-Distrikt (Rézbánya, Băiţa)
 

Seltenheit:    

verbreitet                        (Mineralienatlas: 632 / Mindat: 1560 Lokalitäten; 2014)

 



farblose Hemimorphit xx

Tagebau Kamsdorf bei Saalfeld, Thüringen, BRD

(>>>Mineralienatlas.de)

Bildbreite: 2,8 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

(>>>Mineralienatlas.de)

Bildbreite: 5 mm

 

  

 

farblose-hellblaue Hemimorphit xx gemeinsam mit Willemit xx

M`fouati, Distrikt M`fouati, Departement Bouenza, Rep. Kongo

Stufe: 9 x 8 cm

 



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 5 mm

 



farblose Hemimorphit xx

Ojuela Mine, Mapimi, Durango, Mexiko

Bildbreite: 12 cm



Detail der links abgebildeten Stufe

Bildbreite: 3 cm