Harmotom

 

Formel:   

Ba2(Na,K,Ca0,5)(Si11Al5)O32 · 12H2O                   (9.GC.10)
Ausbildung:  monoklines Kristallsystem; meist prismatische, komplex verwachsene Kristallzwillinge, aber auch körnige bis massige Mineral-Aggregate
 

Entdeckung:   

1801 - Haüy; benannt aus den griechischen Worten ἁρμός harmòs = „Zusammenfügung“ und τομή  tomέ = „Schnitt“, die Bezeichnung "zusammengefügte Schnitte" nimmt Bezug auf die Art der typischen Zwillingsbildung

 

Typlokalität: 

Deutschland, Niedersachsen, Harz, St. Andreasberg
 

Seltenheit:    

verbreitet                       (Mineralienatlas: 175 / Mindat: 287 Lokalitäten; 2015)

 

  

 

farblose bis weiße, prismatische Harmotom xx

neben Albit, Pyrit, Hämatit, Epidot u. a. 

Steinbruch Henneberg bei Weitisberga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3,6 cm

 

 

 

weißliche Harmotom xx

Steinbruch Henneberg bei Weitisberga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4,5 mm

 

 

farblose Harmotom xx

Steinbruch Henneberg bei Weitisberga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 2,5 mm

 

 

farblose Harmotom xx

Steinbruch Henneberg bei Weitisberga, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3 mm