Diadochit

 

Formel:   

Fe3+2(PO4)(SO4)(OH) · 5H2O                 (8.DB.05)
Ausbildung: amorph; meist knollenförmige, massige oder stalaktitische Aggregate oder krustige Überzüge

Entdeckung:   

1837 - Breithaupt; benannt nach dem altgriechischen Wort διάδοχος für Nachfolger, da es als Sekundärmineral dem Pitticit (Fe3+2(AsO4)(SO4)(OH) • n H2O) durch Austausch von Arsen durch Phosphor nachfolgt

 

Typlokalität: 

Deutschland, Thüringen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Probstzella, Arnsbach, Schieferbrüche
 

Seltenheit:    

wenig verbreitet                (Mineralienatlas: 13 / Mindat: 86 Lokalitäten; 2015)

 



Diadochit als krustige Überzüge auf Schiefer

Absetzerhalde, Ronneburger Revier, Thüringen  

 Stufe: 5 x 5 cm

  



Diadochit, stalaktitisches Aggregat mit nieriger, bräunlich-glasiger Oberfläche

Hagendorf-Süd, Waidhaus, Oberpfalz, Bayern, BRD

Bildbreite: 2,5 mm