Chalkomenit

Formel:   

CuSeO3 · 2H2O         (4.JH.05)
Ausbildung: orthorhombisches Kristallsystem; hellblaue durchscheinende Krusten und nadelige, tafelige bis prismatische (meist sehr kleine) Kristalle
 

Entdeckung:   

1881 - Des Cloizeaux & Damour; Name aus den altgriechischen Worten Χαλκόsς [chalkos] für „Kupfer“ und Μήνη [mene] für „Mond“ als Umschreibung für das Element Selen, das nach der griechischen Mondgöttin Selene benannt ist
 

Typlokalität: 

Argentinien, Provinz Mendoza, Sierra del Chachahuen, Sierra de Chacheuta, Cerro de Chacheuta
Seltenheit: wenig verbreitet                     (Mineralienatlas: 25 / Mindat: 39 Lokalitäten; 2015)

 

 

hellblaue, durchscheinende Krusten und winzige nadelige bis

tafelige xx neben Tetraedrit auf grauen Quarz

Tagebau Lichtenberg, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4 cm

 

 

Chalkomenit-Krusten und xx, am linken Bildrand Tetraedrit

Detail der links abgebildeten Stufe 

Bildbreite: 6 mm      Mineralienatlas.de