Chalkanthit

Formel:   

Cu[SO4] · 5H2O           (7.CB.20)
  Ausbildung: triklines Kristallsystem; selten kleine, prismatische bis tafelige Kristalle, meist Krusten, stalaktitische, faserige oder körnige Aggregate

Entdeckung:   

1853 - Franz von Kobell; der Name Chalkanthit leitet sich aus den griechischen Wörtern "chalkos" für Kupfer und "anthos" für Blüte ab

Typlokalität: 

Chile, Antofagasta Region, El Loa Province, Calama, Chuquicamata District, Chuquicamata Mine

  Seltenheit: verbreitet                         (Mineralienatlas: 504 / Mindat: 925 Lokalitäten; 2017)

 

 

 

hellblaue, nierige Chalkanthit-Krusten geminsam mit winzigen, farblose Gips xx

auf der Bruchfläche einer Phosphoritkonkretion

Nordhalde, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

Stufe: 3,5 x 2,0 cm

 

 

Chalkanthit als blaue Kristallbüschel  und hellblaugrünliche Krusten

 Steinbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

Bildbreite: 4 mm

  



Detail der oben abgebildeten Stufe

 Bildbreite: 10 mm

 

 



lockige Chalkanthit-Aggregate auf Kupferschiefer

 Otto-Helm-Schacht bei Eisleben, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 6 mm