Annabergit

Formel:   

Ni32+[AsO4]2 · 8H2O             (8.CE.40)
Ausbildung: monoklines Kristallsystem; Kristalle tafelig-prismatisch, größere Kristalle eher selten, fächerförmige bis garbige Aggregate, Kristallrasen, auch feinkristalline Überzüge, erdig, Krusten, als Anflug und als Beschlag oder Ausblühungen
 

Entdeckung:   

1852 - Brooke & Miller; Name nimmt Bezug auf die Typlokalität, die Stadt Annaberg in sächsischen Erzgebirge
Typlokalität: Deutschland, Sachsen, Erzgebirge, Annaberg, Frohnauer Revier, Teichgräber Flacher
Seltenheit: wenig verbreitet                       (Mineralienatlas: 354 / Mindat: 472 Lokalitäten; 2016)

 

 

 

hellgrüne, traubig-nierige Annabergit-Krusten auf grauschwarzen

Nickelarseniden gemeinsam mit Dolomit xx

Bergwerk Reust, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

 Stufe: 6 x 4,5 cm

 

 

 

Annabergit mit Retgersit (?) auf Baryt

 Kaulsdorf, Kamsdorfer Revier, Thüringen, BRD

Stufe: 17 x 10 mm

 



grüne Krusten gemeinsam mit derben Nickelin auf Zechsteinkalk

 Halde Glückhilfschacht bei Siersleben, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 6 cm  

 

 


tafelige Annabergit xx

Revier km 3, Lavrion, Attika, Griechenland

Bildbreite: 5 mm

 



tafelige Annabergit xx

Revier km 3, Lavrion, Attika, Griechenland

Bildbreite: 3,5 mm