Anhydrit

Formel:   

Ca[SO4]             (7.AD.30)
Ausbildung: orthorhombisches Kristallsystem; prismatisch, säulig, stengelig, Kristalle selten, meist massig und feinkörnig, spätig
 

Entdeckung:   

1804 - A. G. Werner; benannt vom griechischen άνυδρος ("anhydros") im Sinne von "ohne Wasser", in Anspielung auf den Mangel an Wasser in seiner Zusammensetzung im Gegensatz zu Gips, das Wasser enthält
 

Typlokalität: 

Deutschland, Sachsen-Anhalt, Staßfurt (Kalirevier), Kaliwerk Leopoldshall
Seltenheit: verbreitet                     (Mineralienatlas: 632 / Mindat: 1423 Lokalitäten; 2016)

 



hellblaue Anhydrit xx gemeinsam mit Dolomit, Chalkopyrit und Pyrit 

Bergwerk Schmirchau, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

Bildbreite: 2,3 cm  

 

 



rötlichbraunes, tafeliges Anhydritkristall auf Zechsteinkalk

Thomas-Münzer-Schacht, Sangerhausen, Sa.-Anhalt, BRD

Bildbreite: 2,5 cm

 



Anhydrit xx in Oktaederform

Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD

Bildbreite: 3,2 cm  

 



farblose Anhydrit xx

Steinbruch Kohnstein, Niedersachswerfen, Thüringen, BRD

Bildbreite: 2,5 cm

 



hellblauer Anhydrit mit typischen Spaltflächen

Gang "Dürre Henne", Schacht 366, Alberoda, Erzgebirge, Sachsen, BRD

Stufe: 14 x 7 cm