Anatas

Formel:   

TiO                      (4.DD.05)
  Ausbildung: tetragonales Kristallsystem; meist dipyramidale oder tafelige Kristalle von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern Größe

Entdeckung:   

1801 - René-Just Haüy; benannt aus dem griechischen ανάτασις ("anatasis") für "Erweiterung", in Anspielung auf die Länge der Pyramidenflächen (länger als die Basen und anders als viele tetragonale Mineralien)
Typlokalität: Frankreich, Region Rhône-Alpes, Departement Isère, Bourg d'Oisans, St. Christophe-en-Oisans
  Seltenheit: verbreitet                     (Mineralienatlas: 1319 / Mindat: 2231 Lokalitäten; 2018)

 



Anatas xx

Lemnitzhammer, Harra, Saale-Orla-Kreis, Thüringen, BRD

  Stufe: 9,5 x 5,5 cm

 



Anatas-Kristall

Detail der links abgebildeten Stufe

  Bildbreite: 2,5 mm

 



Anatas-Kristall

Detail der oberhalb links abgebildeten Stufe

  Bildbreite: 2,5 mm

 



Anatas-Kristall

Detail der oberhalb links abgebildeten Stufe

  Bildbreite: 3 mm

 

 

Anatas xx neben Quarz xx

Stbr. Henneberg bei Weitisberga, Saale-Orla-Kreis, Thüringen, BRD

  Stufe: 8 x 8 cm

 

 

Anatas xx

Detail der links abgebildeten Stufe

  Bildbreite: 2 mm

 

 

  

Anatas-Kristall auf Quarz

Grube "Sauberg", Ehrenfriedersdorf, Sachsen, BRD

  Bildbreite: 2,5 mm

 

 

 

Anatas xx gemeinsam mit Albit xx

Hardangervidda, Provinz Hordaland, Norwegen

  Bildbreite: 17 mm

 

                                                                                                        

Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin

© copyright Matthias Kahl