Anatas

Formel:   

TiO                      (4.DD.05)
  Ausbildung: tetragonales Kristallsystem; meist dipyramidale oder tafelige Kristalle von wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern Größe

Entdeckung:   

1801 - René-Just Haüy; benannt aus dem griechischen ανάτασις ("anatasis") für "Erweiterung", in Anspielung auf die Länge der Pyramidenflächen (länger als die Basen und anders als viele tetragonale Mineralien)
Typlokalität: Frankreich, Region Rhône-Alpes, Departement Isère, Bourg d'Oisans, St. Christophe-en-Oisans
  Seltenheit: verbreitet                     (Mineralienatlas: 1095 / Mindat: 2014 Lokalitäten; 2015)

 



Anatas xx neben Quarz xx

Stbr. Henneberg bei Weitisberga, Thüringen, BRD

  Bildbreite: 2,5 mm

 

 

Anatas-Kristall auf Quarz

Grube "Sauberg", Ehrenfriedersdorf, Sachsen, BRD

  Bildbreite: 2,5 mm

 



Anatas xx gemeinsam mit Albit xx

Hardangervidda, Provinz Hordaland, Norwegen

  Bildbreite: 17 mm