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Aluminit |
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Formel: |
Al2(SO4)(OH)4·7H2O (7.DC.05; Aluminit-Gruppe). |
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Ausbildung: |
monoklines Kristallsystem; weiß bis gelblich, grau; erdige, traubige oder nierige, knollige Aggregate aus mikroskopisch kleinen (bis etwa 0,1 mm Länge), nadeligen Kriställchen. Aluminit kann augenscheinlich mit Howlith und Magnesit verwechselt werden. |
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Entdeckung: |
1730 - Jakob Lerche (= Lac lunae, terra lenis und friabilis candidissima; für die Knollen, die beim Bau eines Botanischen Gartens in Halle an der Saale aus dem Boden geholt wurden). Genauere Untersuchungen des Minerals durch Johann Christian von Schreber (1759), Abraham Gottlob Werner (1780), Schreber & Frischmann (1781), Simon (1802) und Buchholz (1806). 1807 - Carl Constantin Haberle; durch diesen sei die bereits für verschiedene Alaunschiefer in Gebrauch befindliche Bezeichnung Aluminit vom Gestein auf das Mineral übertragen worden. Der Name Aluminit leitet sich aus dem im Mineral enthaltenen Hauptelement Aluminium ab, dessen Gehalt bis zu 15,68 % betragen kann. |
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Typlokalität: |
Deutschland, Sachsen-Anhalt, Stadt Halle (Saale), Garten des Pädagogiums (Weisenhausgarten). |
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Seltenheit: |
wenig verbreitet (mineralienatlas: 63 / mindat: 82 Lokalitäten; 2025). |
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Aluminit Garten des Pädagogiums (Weisenhausgarten), Halle/Saale, Sachsen-Anhalt, BRD (TL) Stufe: 4,0 x 3,3 cm
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Aluminit Morl, Gemeinde Petersberg bei Halle/Saale, Sachsen-Anhalt, BRD Größe der Knollen: bis 4,0 x 3,4 cm
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Aluminit (siehe oben) Morl, Gemeinde Petersberg bei Halle/Saale, Sachsen-Anhalt, BRD Größe: 3,8 x 3,2 cm |
Aluminit (siehe oben) Morl, Gemeinde Petersberg bei Halle/Saale, Sachsen-Anhalt, BRD Größe: 4,0 x 3,4 cm
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Quellen: Sammlung und Fotos Matthias Kahl; allg. Mineralbeschreibung nach Mineralienatlas.de, Mindat.org, Handbook of Mineralogy, DeWikipedia und/oder Lapis-Mineralienmagazin
© copyright Matthias Kahl