Allophan

Formel:   

Al2O3·(SiO2)1.3-2·(H2O)2.5-3                  (9.ED.20)
  Ausbildung: amorph; traubige, stalaktitische, traubige oder erdige Aggregate

Entdeckung:   

1816 - Hausmann & Strohmeyer; Name aus dem griechischen `allos` (anderer) und `phainestai` (erscheinen), was auf die Ähnlichkeit von Allophan mit einigen Kupfermineralien bezogen ist
Typlokalität: Deutschland, Thüringen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Reichmannsdorf, Gräfenthal
  Seltenheit: verbreitet                    (Mineralienatlas: 297 / Mindat: 460 Lokalitäten; 2015)

 



grüner, glasartiger, durchsichtiger Allophan, z. T. als weiße Krusten, auf Quarz

Absetzerhalde, Ronneburger Revier, Thüringen, BRD

  Bildbreite: 18 mm

 



grüner, traubiger durchsichtiger Allophan neben etwas Azurit

Steinbruch Loitsch bei Weida, Thüringen, BRD

  Bildbreite: 2,1 cm